GeoPark Schwäbische Alb e.V.

Der Landkreis Tübingen ist Mitglied des GeoParks Schwäbische Alb e.V., der zum Netzwerk der Nationalen, und seit 2004 zu den Europäischen und Globalen Geoparks gehört, die unter der Schirmherrschaft der UNESCO stehen.

Der Begriff „Geopark“ ist ein Prädikat für Gebiete, die über ein besonders reichhaltiges geologisches und archäologisches Erbe verfügen. Neben dem Schutz dieses Erbes und der Vermittlung geologischer Themen im Rahmen der Umweltbildung gehört die nachhaltige Regionalentwicklung zu den Aufgaben eines Geoparks.

Die Schwäbische Alb ist reich an Juragesteinen, Höhlen und Fossilien und wird aufgrund der urgeschichtlichen Funde wie die Venus vom „Hohle Fels“ als eine der Wiegen menschlicher Kultur betrachtet. Maßgeblich bei der Entstehung des Geoparks beteiligt war die Universität Tübingen.

Im Landkreis Tübingen ist der Bergrutsch in Mössingen am Albtrauf im Jahre 1983 ein geologisch einmaliges Ereignis gewesen. Ein weiteres geologisches Highlight stellen die Schneckenpflaster in Ofterdingen dar. Außerdem werden im Landkreis Tübingen interessante Landschaftsführungen entlang des Schönbuchs und Neckars sowie Weinerlebnisführungen angeboten.

GeoPark Schwäbische Alb
Von Höhlen über Klopfstellen und Lehrpfade bis hin zu geführten Touren: im GeoPark Schwäbische Alb wird einiges geboten!

www.geopark-alb.de

UNESCO-Geoparks
Weitere Informationen zu GeoParks der UNESCO finden Sie direkt bei der deutschen UNESCO-Kommission.

www.unesco.de