Tour des Erinnerns-Erinnerungsstationen

Die Tour des Erinnerns zeichnet über 14 Stationen die Geschichte der NS-Kriegsverbrechen nach und führt zu verschiedenen Gedenkstätten.

Steinbruch Reusten
Im ehemaligen Steinbruch wurden Zwangsarbeiter beschäftigt. Eine Skulptur erinnert an die unmenschlichen Arbeitsbedingungen.

Ehemalige Flugzeughalle
Die Überreste der Flugzeughalle wurden 2018 allen Zwangsarbeitern und Kriegsgefangenen gewidmet. Das imposante Mahnmal schuf Künstler Ralf Ehmann gemeinsam mit Schülern des Rottenburger Paul-Klee-Gymnasiums.

Am Flugplatz
Hier befinden sich drei Stationen der Tour: Die Gedenktafel am Massengrab, der Skulpturenpfad auf der ehemaligen Start- und Landebahn, sowie das Mahnmal für die jüdischen Häftlinge.



Grabkapelle Baisingen
Die 1946 geweihte Marienkapelle wurde zum Dank für den gewaltlosen Einmarsch der Allierten errichtet.


Gedenkstätte Synagoge
Der "Förderverein Synagoge Baisingen" betreut die Dauerausstellung und veranstaltet Führungen - auch durch den nahen jüdischen Friedhof.

www.synagoge-baisingen.de



Friedenskapelle Ergenzingen
Auch die Friedenskapelle Ergenzingen wurde zum Dank dafür errichtet, dass es keine größeren Kriegsschäden im Ort gegeben hatte.



Erinnerungsstationen in Rottenburg
Mehrere Erinnerungsstationen befinden sich in Rottenburg: Der Steinbruch, die Gedenktafel und das Denkmal für den ehemaligen Bürgermeister Eugen Bolz und das Denkmal für jüdisches Leben auf dem Metzelplatz.


Waldkapelle Oberndorf
Ein verirrter Bombenabwurf verfehlte Oberndorf. Zum Dank stifteten die Bewohner die Kapelle, zu der auch ein Kreuzweg des Bildhauers Heinrich Schneider gehört.

Dokumentationszentrum
Das Dokumentationszentrum im Tailfinger Rathaus bringt den Besuchern die Geschichte des KZs Hailfingen-Tailfingen näher.

www.kz-gedenkstaette-hailfingen-tailfingen.de