Wald- und Streuobstwiesenbaden

Shinrin-Yoku, also "Baden im Wald" bedeutet, mit allen Sinnen in die Stille und Unberührtheit des Waldes einzutauchen. Die aus Japan stammende Praxis erhöht die Resilienz, mindert Stress und beugt Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor. Am Früchtetrauf wird das Waldbaden durch Streuobstwiesenbaden ergänzt - ein Erlebnis für alle Sinne!

Tauchen Sie ein in ein „grünes Meer“! Genießen Sie die Stille, die Düfte und kommen Sie zur Ruhe. Streuobstwiesen- und Waldbaden – das ist ein intensiver, bewusster Aufenthalt in ursprünglicher Natur zur Stärkung von Körper und Geist. Beim Streuobstwiesen- und Waldbaden werden alle Sinne geöffnet: Für das Klopfen eines Spechts, den Duft von Moos, das Gefühl rauer Baumrinde und den Geschmack von frischem Streuobst. So lässt sich der Wald, die Streuobstwiese und der eigene Geist und Körper neu entdecken.

        

Die wissenschaftlichen Grundlagen für die positiven Effekte des Waldvbadens kommen von der Nippon Medical School in Tokio: In Studien konnte nachgewisen werden, dass nach einem Aufenthalt in der Natur der DHEA-Spiegel deutlich erhöht war. DHEA ist ein Hormon, das die Herz-Kreislauf-Funktionen aufrechterhält und Herzerkrankungen vorbeugt. Eine andere studie ergab, dass mit nur einem Tag im Wald der Gehalt an natürlichen Killerzellen um fast 40 Prozent gesteigert werden kann.

Waldbaden entfaltet insbesondere bei Schlafstörungen, depressiven Gedanken, Stress und psychischen Belastungen seine Wirkung. Hier wirkt der Aufenthalt in der Natur präventiv, ist also eine Maßnahme allgemeiner Gesundheitsvorsorge.

Kurstermine finden Sie ab dem Frühjahr hier!